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Rumba, Son, ChaChaChá und Afro

ChaChaChá

Intensivkurs ChaChaChá für Salsatänzer/innen: ab Dienstag 4.9. – 25.09. / 21.00 – 22.00 Uhr 

Der ChaChaChá stammt ursprünglich aus Kuba. Er wurde in den 1950er Jahren u. a. aus dem Mambo entwickelt. Seit 1961 gehört er zu den Lateinamerikanischen Tänzen des Welttanzprogramms. Aber der ChaChaChá auf Turnieren hat kaum etwas mit dem Tanz gemeinsam, der heute auf Salsapartys weltweit getanzt wird – außer vielleicht dem Grundschritt. Wenn Du den ChaChaChá in der klassischen Tanzschule mochtest, wirst Du den Freestyle-ChaChaChá lieben! Viel natürliche Körperbewegung, viele freie Schritte, sehr sehr viel Musikalität bei mittlerem, angenehmen Tempo. Unbedingt ausprobieren und mittanzen!

Preis: 40,- /ermäßigt 30,- Euro

Rumba

Workshops in Planung

Dieser Tanz hat nichts mit der in der Rumba des Welttanzprogramms, also dem Turniertanz zu tun. Es geht um die afrokubanische Rumba – entstanden aus einem komplexen Gemisch der unterschiedlichsten afrikanischen Rhythmen, aus Tanz, dem Gesang und der Percussion. Hieraus entstand nach und nach im 19. Jahrhundert auf Kuba (vor allem in Havanna und Matanzas) die afrokubanische Rumba. Sie war in den ersten Jahrzehnten ein Symbol der schwarzen Bevölkerung Kubas.  Mit Rumba kann man seinen Tanzstil im Salsa enorm bereichern. Doch Rumba ist mehr als nur ein neuer Soloschritt. Das Wort taucht in vielen Stücken auf, ebenso das Wort „Guaguancó“. Die von guten Salsatänzern getanzte afrokubanische Rumba ein variantenreicher und komplexer Tanz, der viel mit dem Lebensgefühl der damaligen schwarzen Sklaven Kubas zu tun hat. Ein guter Rumbero macht auf jeden Fall Eindruck auf der Tanzfläche. Es gibt drei Varianten der Rumba: Yambu, Guaguancó und Columbia.

Afro Cubana

Workshops in Planung

Die Orishas (Götter) spiegeln die afrocubanischen Elemente wieder, in der Salsa Cubana getanzt werden können. Sie sind von Energie und der Bewegung des gesamten Körpers geprägt. Sie stehen für die einzelnen Elemente der Natur und die einzelnen Bewegungen spiegeln diese im Tanz wieder.

Bei diesem Kurs benötigst Du keinen Tanzpartner und auch keine Salsavorkenntnisse. Die Bewegungen der Orishas können in allen Salsatanzstilen getanzt werden und bereichern Deinen eigenen Tanz. Dieser Kurs ist voll schweißtreibender Energie. Die ersten Orishas, die Du in Meylems Kurs erlernst, sind:

Elegguá  

Er ist der Gott der Wege, kann Dir die Türen öffnen oder verschließen. Er ist der Gott des Zufalls und des Glücks. Er ist ein spielender Junge, ist raffiniert und kann schnell verärgert sein. Seine Hauptfarben sind Rot und Schwarz, er ist einer der drei Krieger und sein Erkennungsmerkmal ist ein hakenförmiger Ast und er zeigt sich oft mit einer Zigarre.

Yemayá 

Ist die Göttin des salzigen Wassers und der weiblichen Fruchtbarkeit/ Mutterschaft. Ihre Farben sind Blau und Weiß. Ihre Bewegungen fließen im Takt des Meeres – von still und sanft bis stürmisch und aufgewühlt – und simulieren die Wellen des Meeres. Es wird mit einem langen Rock getanzt. Ihr Erkennungsmerkmal ist ein Stil-Fächer, im spanischen heißt dies: Penca.

Oggún

Ist der Gott des Metall, des Waldes, der Feldarbeit und des Krieges. Er ist auch einer der drei Krieger und seine Farben sind Grün und Schwarz. Er hat ein starkes Temperament und seine Tanzbewegungen sind sehr kraftvoll. Sein Erkennungsmerkmal ist die Machete.

In unserem ersten Kurs lernen wir die Bewegungen dieser drei Orishas kennen und tanzen. Es gibt noch weitere Orishas – wie Changó, Oshún, Obatalá und andere – die wir in weiteren Kursen kennen lernen werden.

Son

Workshops in Planung

Son ist die Wurzel aller kubanischen Tänze. 1999 wurde er weltweit durch den Wim-Wenders-Film „Buena Vista Social Club“ bekannt. Der Tanz hat einfache Ausführungen, viel Oberkörperbewegung, Rhythmusgefühl und Eleganz.Der Son ist „die Mutter des Salsa“. Der Tanz entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Ostkuba.  Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er in Havanna sehr populär. Musikalisch betrachtet ist der Son eine Mischung aus afrikanischen Trommeln und spanischer Gitarrenmusik. Das typische Band-Format war zu Beginn seiner Entwicklung ein Trio, bestehend aus den kubanischen Instrumenten Tres, Maraca und Clave. Sehr schnell hat sich dieses Format weiterentwickelt bis zum Septett mit mehreren Instrumenten.

Son ist eine Hauptrichtung in der kubanischen Musik und hat die Grundlage für viele nach ihm kommende Stilrichtungen gelegt – genauso wie der gleichnamige Paar-Tanz. Die Charakteristiken des Son variieren heute stark, wobei ein Grundelement der Bass-Impuls ist. Dadurch erhalten der Son und die von ihm abgeleiteten Richtungen (auch der Salsa-Rhythmus) ihre typische Form. Der Son orientiert sich rhythmisch an der Clave. Der Tanz ist ein eleganter Flirt, eine Kommunikation zwischen Mann und Frau, ein Tanz mit viel Verspieltheit, Ruhe aber auch Aktion. Einzelne Son-Elemente kann man auch im Salsa tanzen.